Samstag, 18. März 2017

Plitvicer Lakes - An Winnetous Silbersee

Zum Glück ist Bus fahren nicht besonders schwierig: Mit Hilfe von Google Maps zur Busstation laufen. Bezahlen, Perron finden, Bus finden (eventuell am falschen Perron), einsteigen. Sitzen, ein paar dynamische on the road Aufnahmen machen und warten. Aussteigen!
Heute fahre ich von Zagreb 2.5 Stunden bis zum Nationalpark Plitvicer Lakes. Im Winter sind hier nur Teile des Gebiets zugänglich, trotzdem bietet der Park auf jeden Fall genug Fläche, um Besucherbeine müde zu machen.


Begrüsst werde ich beim Eingang direkt mit einer spektakulären Sicht auf die grossen Wasserfälle des Naturschutzgebiets. Ein kleiner Zick zack Weg führt hinunter zum See und bis zum Fuss des Wasserfalls. Wer hier direkt neben diesen Wassermassen kein Selfie macht, ist komplett resistent. Es ist tosend laut, und tausende kleine Tropfen nieseln über meinen Kopf.



Wesentlich ruhiger ist es im Rest des Parks. Besonders jetzt im Winter findet man viele Plätze für sich. Ich setzte mich auf den Rand einer kleinen Brücke und geniesse die bis anhin wohl intensivsten Sonnenstrahlen dieses Jahres. Plitvicer Lakes befindet sich teilweise in einer breiten Schlucht, in der man sich total von der Umwelt abgeschieden vorkommt.


Teilweise ist das Wasser der vielen Seen, welche treppenartig verbunden sind, von einer dünnen Eisschicht bedeckt. Da wo kein Eis ist schimmert das Wasser aber tiefblau. Im Sommer könnte ich mich wohl nur schwer beherrschen, kurz abzutauchen.


Neben den Wegen, welche den Seen entlang führen entdecke ich einen Pfad der mich steil zu den Felsen hinauf bringt. Viele Stufen sind schneebedeckt und gefährlich rutschig. Hoch über den Seen zwischen den Steinen gibt es schöne Aussichtspunkte und kleine Höhlen, die man mit Taschenlampe erkunden kann. Obwohl mein Puls nach dieser Kletterei auf 150 ist, bin gefühlsmässig das erste Mal auf dieser Reise richtig entspannt.


Plitvicer Lakes Nationalpark ist schön wie eine Postkarte.

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